Download Der Bayern-Vertrag: Evaluation einer Kostendämpfungspolitik by Walter Satzinger (auth.), Professor Dr. Detlef Schwefel, PDF

By Walter Satzinger (auth.), Professor Dr. Detlef Schwefel, Professor Dr. Wilhelm van Eimeren, Walter Satzinger M.A. (eds.)

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3en. In der gesellschaftlichen Konstellation eines Vertragswerkes wie des Bayern-Vertrags ist die Annahme eines einheitlichen Systems von Iielen, anhand derer man die Effektivitat des Vertrags messen konne, unrea 1i st i sch. 3 der Vertragsdurchsetzung intervenieren. B. die heftige Reaktion von Regierungspolitikern und Krankenhausvertretern gegen den Bayern-Vertrag sicher auch dazu beigetragen, ihn in der Offentlichkeit und insbesondere unter den Arzten bekanntzumachen. Die Feststellung solcher in den Proze6 der Vertragsrealisierung intervenierenden Ziele, Aktionen oder auch nur Mutma6ungen ist ein wesentlicher Schritt zu einer Evaluation, die sich nicht in Nebensach1i chkei ten prazi s vert i eft, sondern stets di e Re 1evanz der untersuchten Ziele in Frage zu stellen bereit ist.

Dennoch wurde versucht, dem Anspruch der Inhaltsreprasentativitat, soweit es ging, GenUge zu tun, obwohl festgehalten werden mul3, dal3 jede Evaluation - bewu6t oder unbewu6t - selektiv ist. Zwischen Evaluationsanspruch und Evaluation besteht wohl immer eine deutliche Kluft, so auch hier. 3 Vorstudien Ausgangspunkt der Evaluation einer Gesundheitspolitik ist also - wie dargestellt - die Ermittlung und Operationalisierung von Zielen, Wirkungsdimensionen und intervenierenden Variablen. Zusammen mit einer Reihe methodischer PrUfungen von Operationalisierbarkeit und Datenqual itat war dies auch das Thema der explorativen Untersuchungen in der ersten Phase der Studie Uber den Bayern-Vertrag.

Di e sei t 1980 auftretenden regi ona 1en Unterschi ede und zei t 1ichen Schwankungen in den Umsatzen der physikalischen Therapeuten seien darauf zurUckzufUhren, daB odie Vertragspartner ihre InformationsmaBnahmen in den einzelnen Kassen- und KV-Bezirken unterschiedlich intensiv durchfUhrten; o stadtische Patienten ihre BehandlungswUnsche bei Arzten leichter durchsetzen konnten als landliche; o phys i ka 1i sche Therapeuten unterschi edl i ch engen Kontakt mi t zuweisenden Arzten unterhielten.

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