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By Gert Faustmann

Fehlende Flexibilität bei der Unterstützung von Geschäftsprozessen ist Hauptkritikpunkt heutiger Workflow-Management-Systeme: Unklare Vorgehensweisen können nicht berücksichtigt und ungeplante Ausnahmesituationen nicht unterstützt werden.

Gert Faustmann entwirft ein Konzept zur flexiblen Ausführung von Workflows. Er modelliert Geschäftsprozesse als geschachtelte Bereiche und ordnet diesen Bereichen unterschiedliche Unterstützungsstrategien zu, die die jeweilige Bearbeitungsvorschrift eines Prozessbereichs definieren. So brauchen bestimmte Bereiche erst während ihrer Ausführung konkretisiert zu werden (Late Binding), wobei die artwork der Konkretisierung international eingeschränkt werden kann. Damit können Arbeitspläne kontrolliert angepasst werden. Trotz der umfassenden Planung eines Geschäftsprozesses und der damit verbundenen einschränkenden Vorgaben wird so situationsgerechtes und selbstbestimmtes Handeln möglich.

Der Autor realisiert das Konzept in dem Workflow-Unterstützungssystem PROMPTER. Aufgrund der Modellierung zeitlicher Aspekte eignet sich PROMPTER besonders zum Einsatz im Projektmanagement, da hier sowohl unbekannte Vorgehensweisen als auch häufige Planungsänderungen auftreten.

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Jedem Geschäftsprozeßschema können verschiedene Workt1owschemata zur Verfügung stehen. In einem Worktlowschcma werden spezielle Zustände der Geschäftsfälle aus dem Geschäftsprozeßschema ausgewählt. Über Arbeitsschrillspezifikationen wird die Verbindung zu den Daten und korrespondierenden Aktivitäten des Geschäftsprozeßschemas geschatlen 1. Somit können die Geschäftsprozeßschemata als externe Geschäftregeln angesehen werden, die durch spezielle Worktlowschemata eingeschränkt werden und so unternehmensinterne Geschäftsregeln darstellen.

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